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| Kurzurlaub mit drei Kids |
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| Written by Ivonne | |
| Wednesday, 28 June 2006 22:25 | |
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Wir haben unseren ersten Kurztrip hinter uns 5 Tage Washington DC, Delaware, Maryland und ein bisschen Virginia-Küste. Georg war als Podiumsredner bei einer Veranstaltung in der österreichischen Botschaft eingeladen (Office for Science and Technology) ... ... und wir begleiteten ihn. Wir buchten ein Hotel, das sehr praktisch genau zwischen der Botschaft und dem Washington National Zoo lag denn dorthin wollte ich mich auf einen ersten Allein-Ausflug mit den drei Kiddies wagen. - - - Mittwoch planten wir so gegen 12 von zu Hause aufzubrechen ... aber diese Rechnung hatten wir ohne den Wirt (sprich: die Kids) gemacht. Lillian war am dauer-brüllen, (hilft der Mama sehr beim konzentrieren) Tristan stimmte zu und ein (danke!) und Alexander fragte alle 2 min wann wir denn fahren würden. Gegen 15:00 machten wir uns dann endlich auf die 4h Fahrt nach DC. Zum Glück waren die Kids so ausgepowert, dass sie erst mal schliefen. Alexander wurde durch Lillian in die dritte Sitzreihe verbannt, was ihm recht gut gefällt. Er nahm sich alle 4 Harry Potter-Filme mit, schaute sich jeden inklusive der special features auf den Fahrten an und das war dann auch so ziemlich das einzige worüber er die nächsten 5 Tage sprach... Im Hotel bekamen wir erfreulicherweise sogar eine Suite (2 Zimmer, verbunden) zum gleichen Preis, der Nachtportier hatte wohl etwas Mitleid mit uns, als wir zu nachtschlafender Zeit mit 2 heulenden und einem verschlafenen Kind im Hotel einfielen.
Am nächsten Tag startete ich mit meinem großen Wagnis. Bepackt wie ein üblicher Mama-Esel stopfte ich Tristan vorne und Lillian hinten in den neu erworbenen Doppelkinderwagen und machte mich frohen Mutes auf in den ca 1 km entfernten Zoo. Das Gebiet auf dem der Zoo angelegt ist, ist sehr hügelig, und die beschriebenen Temperaturen sind kein Witz. Noch dazu hatten wir eine Luftfeuchtigkeit von ungefähr 98% also Treibhaus-Gefühl. Nach etwa einer Stunde war ich klatschnass geschwitzt, sogar Tristan im Kinderwagen war völlig verschwitzt und die Trinkpausen verkürzten sich auf alle 15 min. Wir verbrachten trotzdem den ganzen Tag in der Brathitze (ich hatte Angst was die Kids im Hotel anstellen würden) und kehrten erst um 19:00 wieder ins Hotel zurück der Heimweg dauerte eine volle Stunde, da wir ganz am anderen Ende des Zoos angelangt waren und dann wieder zurück rauf zum Eingang mussten am müdesten waren meine Stimmbänder, mit denen ich die Kids bei Laune hielt ... - - -
Am nächsten Tag mussten wir noch mal zur Botschaft Tristan braucht einen neuen Pass, Lillian möchte auch Österreicherin werden und dann machten wir uns auf in Richtung Atlanik, nach Delaware.
Am Samstag sahen wir uns die allererste Stadt im ersten Staat der USA, Lewes in Delaware, an. Lewes wurde 1631 von Holländern besiedelt und ist sogar für unsere (europäischen) Verhältnisse eine tatsächlich historische Stadt mit vielen erhaltenen oder originalgetreu restaurierten Gebäuden. Diese Brücke zählt zu den Seven Engineering Wonders of the Modern World. Sie ist 20 Meilen, also 32 km lang, 4-spurig und von 2 je etwa 1,6 km langen Tunneln unter dem Meer unterbrochen. Wir kamen in der frühen Abenddämmerung dorthin und der Anblick dieses Bauwerkes ist wirklich atemberaubend. Die silberne Brücke vor dem weiten (in unserem Fall aufgewühlten) Meer der Himmel gewitterverhangen sicher ein absoluter Höhepunkt, nicht nur für meinen brückenbesessenen Mann und großen Sohn. Lillian hielt nicht soviel von der Brücke, mehr von meiner Bluse, also hielten wir vor der Auffahrt an einem Aussichtspunkt noch ein paar Minuten an, um die Fahrt dann ohne größeres Geschrei genießen zu können - und das haben wir dann auch.
Wieder am "Festland "angekommen übernachteten wir in der Nähe von Williamsburg - eine sehr bekannte Ausflugsstadt, nicht nur wegen dem riesigen Freizeitpark (Busch Gardens Europe), sondern wegen der historischen Bedeutung. Gegen Abend machten wir uns dann auf die wieder ca. 4h lange Heimfahrt mit Essens und Spielunterbrechungen für die großen Kids und Trinkunterbrechungen fürs Mäuschen. - - - 1600 km in 5 Tagen, wieder gut zuhause angekommen und einiges an Erlebnissen reicher.
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| Last Updated on Sunday, 04 February 2007 17:30 |








